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Dietach

Am Ende zählt die Gesundheit
2. Dezember 2025 durch
Karolina Holzner

Der Moment, in dem man anders über das Leben denkt

Lange war das Leben der beiden von Bewegung und wunderschönen Reiseerlebnissen geprägt. Sie waren viel unterwegs, aktiv und neugierig. Doch mit zunehmendem Alter verändert sich der Blick auf den Alltag. Nicht dramatisch, nicht plötzlich, sondern allmählich.

In diesem Erfahrungsbericht geben die beiden persönliche Einblicke in ihr gemeinsames Leben, erzählen von ihrem Alltag, ihren Gedanken zum Älterwerden und davon, welche Rolle das Produkt „Paula“ für sie in ihrem Leben spielt, um sich daheim sicherer zu fühlen.  

"Wir sind schon im gepflegten Alter über 80. Genau gesagt 83 und 81. Und da merkt man schon, die 80er waren ein Einschnitt. Selbst der größte Wunsch wird klein gegen den gesund zu sein.“, erzählen Helga und Hans offen.

Ein falscher Schritt kann alles verändern

Wir haben vieles in der Wohnung angepasst, weil wir wissen, wie schnell etwas passieren kann. Bei uns war das konkret das Thema Teppiche. Ich, Helga, hätte liebend gern im Vorzimmer noch Teppiche, aber wir haben all die losen Teppiche weggegeben. Man braucht nur einen Blick in die Unfallstatistik werfen, da sieht man, dass ganz viele über Teppiche stolpern. Das ist leider keine Kleinigkeit.


Und ich sage ehrlich, ich brauche alles, nur keinen Oberschenkelhalsbruch. Den habe ich mir beim Motorradfahren nicht geholt, den werde ich mir nicht bei einem Teppich holen.“, sagt  Hans offen.

Der 80er war ein Einschnitt. Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden, um dieses Gefühl zu beschreiben. Aber man ändert sich und seine Gedanken. Furchtsam ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort dafür, aber man wird vorsichtiger. Und wenn man vorsichtiger wird, wird man manchmal auch ängstlicher. Im hohen Alter hat man einfach nicht mehr das Gleichgewichtsgefühl und auch nicht mehr dieselben Kraftreserven wie früher, als wir noch jünger waren.

Gerade deshalb versuchen wir, uns mit viel Bewegung, wie Gehen, Wandern und anderen Aktivitäten, fit zu halten, um unsere Selbstständigkeit so lange wie möglich bewahren zu können. 

Zwischen Eigenständigkeit und Hilfe annehmen 

Wir sind in einer glücklichen Lage und leben in unserem Eigenheim mit Garten, haben unsere Familie bei uns in der Nähe und bewältigen den Alltag noch einigermaßen gut. Früher sind wir sehr viel gereist. Mit unserem Wohnmobil waren wir in den Ferien immer unterwegs und haben große, schöne Touren, bis in den Nahen Osten oder Nordafrika, gemacht und somit bemerkenswerte Orte auf dieser Welt kennengelernt. Nun ändern sich die Zeiten jedoch und wir nehmen bei manchen Dingen, vor allem bei den schweren Arbeiten, wie zum Beispiel das Rasenmähen oder auch das Schneiden der Sträucher, dankend Hilfe  und haben Unterstützung beim Putzen.  

  • Uns würde Ihre Meinung interessieren: Wie gehen Sie mit dem Älterwerden und den Veränderungen im Alltag um? Was sind für Sie relevante Themen? 

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Wir wollten keine Notruftaste, sondern ein gutes Gefühl

Wir verwenden Paula, andere Notrufsysteme wollen und brauchen wir auch nicht. Für uns ist es schließlich wie ein Ersatz der Notruftaste, die wir aus unserem Umfeld bereits kennen. Paula gibt uns ein sicheres Gefühl, weil wir wissen, dass das System immer da ist und auf uns aufpasst.  Die Lösung ist eleganter und unauffälliger und deswegen fühlt sich Paula für uns persönlich „höflicher“ an.

Am Anfang mussten wir uns daran gewöhnen, dass wir eine Nachricht von Paula in der App bekommen, wenn die Routine im Stromverbrauch abweicht. Aber mittlerweile finden wir es praktisch. Wir waren vor allem überrascht, wie schnell Paula reagiert. Hans war zum Beispiel mit dem Wohnmobil unterwegs und ich, Helga, war beim Zahnarzt. Da an diesem Tag zuhause einfach weniger Stromverbrauch war als sonst, hat sich Paula sofort gemeldet. Mittlerweile haben wir dieses Thema nicht mehr, weil wenn wir das Haus verlassen, hinterlegen wir einfach in der App, dass wir unterwegs sind und dann passt das. 

Besonders angenehm finden wir, dass nicht sofort die hinterlegten Kontaktpersonen informiert werden, sondern dass wir zuerst selbst reagieren können, wenn alles in Ordnung ist. Es wird nur jemand verständigt, wenn wir nicht reagieren. Das gibt uns Sicherheit, ohne unnötig zu beunruhigen.

Vor allem für alleinstehende Personen ist Paula besonders empfehlenswert. Das Einzige, was wir uns als Verbesserung wünschen würden, ist, dass bei Abweichungen wirklich immer nur der Knopf in der App angezeigt wird, den man gerade benötigt, um Feedback zu geben. Das könnte noch einfacher gehen für uns.

Am Ende zählt die Gesundheit

​Was wir unseren Mitmenschen mitgeben möchten, ist vor allem eines: Die Gesundheit ist das Wichtigste. Das kann man sich in den jüngeren Jahren kaum vorstellen, aber wenn man nicht gesund ist, hört wirklich alles auf. „Selbst der größte Wunsch wird klein gegen den Wunsch, gesund zu sein.“

Oft sind es Kleinigkeiten, die einem das Leben schwer machen. Umso wichtiger ist es, nicht aufzugeben und nicht aufzuhören, sondern weiterhin bewusst auf sich zu achten und das Leben so gut wie möglich zu gestalten.

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