„Wir gehen in der Früh aus dem Haus und Erika ist dann viele Stunden allein zuhause.“ So beschreibt Petra die aktuelle Lebenssituation mit ihrer Schwiegermutter Erika. Alle sind berufstätig, der Alltag ist gut organisiert und trotzdem hat sich in den letzten Jahren etwas verändert.
„Bisher lebt Erika vorwiegend sehr selbstständig. Sie lebt allein in ihrem Haushalt auf unserem Hof. Dort wohnen mehrere Familien, allerdings jeweils in getrennten Wohneinheiten mit eigenen Haushalten. Erika kümmert sich um den Hund und schaut jeden Abend ihre gewohnten Fernsehsendungen. Gleichzeitig haben gesundheitliche Ereignisse, wie eine Lungenembolie oder zunehmende Unsicherheiten beim Gehen dazu geführt, dass wir uns als Familie mehr Gedanken zum Thema Sicherheit für Erika gemacht haben“, erzählt uns Petra.
In diesem Erfahrungsbericht geben Erika und ihre Schwiegertochter Petra persönliche Einblicke in ihren Alltag, sprechen über die Herausforderungen des Älterwerdens und erklären welche Rolle Paula für sie spielt, um sich zu Hause sicher zu fühlen.
Selbstständig
– aber nicht allein
„Ich weiß, wenn man selbst nichts mehr tut, wird man immer steifer. Ich kenne das von mir selbst. Man braucht nur einen halben Tag sitzen und dann kann man fast nicht mehr gehen. Bewegung gehört für mich deshalb, so gut wie es geht, weiterhin zum Alltag. Genauso wie kleine Aufgaben im Haus. Ich schaue, dass ich aktiv bleibe, gehe mit dem Hund spazieren und manchmal fahre ich auch einkaufen.
Früher bin ich Turnen gegangen und auch zum Seniorentanzen. Das hat mir richtig gut gefallen. Da war ich auch 15 Jahre mit dabei und das hat mich wirklich fit gehalten. Dann habe ich mir leider meine Hüfte gebrochen, habe eine Neue bekommen. Als anschließend Covid kam, habe ich nicht mehr angefangen damit.
Unterstützung bekomme ich einmal in der Woche von einer netten Dame, welche mir beim Aufwischen und Putzen hilft und meine Familie übernimmt all jene Tätigkeiten, die zum Beispiel beim Haus anfallen.", erzählt uns Erika.
„Ich finde auch, dass es ganz wichtig ist, dass man schaut, dass man so weit beweglich ist und ganz wichtig sind auch soziale Kontakte. Ich glaube, Einsamkeit im Alter ist ein ganz gravierendes Thema.“, ergänzt Erikas Schwiegertochter Petra.
Erika erzählt über ihren Tagesablauf, dass ihr normalerweise immer etwas einfällt, was sie machen kann: „Wir haben einen Hund, Katzen und hin und wieder fahre ich mal fort. Dann ist der Tag eigentlich auch immer schnell vorbei, bevor ich mich dann jeden Abend zum Fernseher lege. Das gehört am Abend zu meiner fixen Routine."
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selbstbestimmt im Alter
Wenn was passiert und keiner vorbeikommt
„Seit letzten September hat sich bei mir nun auch wieder einiges verändert. Da hatte ich eine Lungenembolie. Vorher war mein Gesamtzustand im Ganzen viel besser gewesen. In dieser Lebensphase habe ich auch eine Zeit lang Essen auf Rädern in Anspruch genommen. Das war praktisch, denn in dieser Zeit ist das Kochen wirklich nicht gegangen bei mir. Aber als es dann wieder bergauf ging, habe ich schnell wieder mit dem Essensservice aufgehört. Heutzutage mache ich mir ab und zu so Fertiggerichte. Das kann ich gut selbst kochen, geht einfach und schmeckt gut. Das ist manchmal auch besser.
Ein Sturz kann schnell passieren. Bei uns hier ist es so, dass kaum jemand vorbeikommt. Nachbarn haben wir eigentlich gar keine mehr. Bis in das nächste Dorf ist es fast ein Kilometer. Und ja, der Briefträger ist auch so eine Sache, der kommt, wenn es gut geht einmal in der Woche, also auch nicht so regelmäßig.
Die Jahre davor bin ich immer einfach aufgestanden, wenn mir was passiert ist, oder wenn ich gestürzt bin, aber kürzlich bin ich einfach nicht mehr aufgekommen. Dann habe ich Petra angerufen. Sie war zum Glück da.", erzählt Erika
Unauffällig, aber aktiv
„Ich habe schon ein besseres Gefühl, weil ich mir einfach von Paula verspreche, dass wenn etwas mit Erika passiert, ich eine Nachricht auf mein Handy bekomme und somit gleich nachschauen und intervenieren kann, als wenn sie da 5-6 Stunden alleine liegen würde.“, sagt Petra.
Die Installation von Paula war grundsätzlich absolut unproblematisch. Es war nur zum Einstecken im Zählerkasten und beim Router.
Das einzige was wir hatten, war, dass eine Steckdose gefehlt hat beim Zählerkasten. Diese wurde dann aber von meiner Familie nachgerüstet.
„Wir sind alle glaube ich jetzt nicht da sehr spezialisiert auf diese Sachen, aber das war wirklich voll benutzerfreundlich und problemlos.
Die App an sich zu verstehen und zu bedienen ist nicht schwierig. Es ist auch keine Schwierigkeit eine Kontaktperson in das Team hinzuzufügen. Wir finden, dass die App derzeit für uns vollkommen ausreicht und in dieser Art und Weise auch komplett sinnvoll ist. In Erikas Fall ist eine relativ große Selbstständigkeit noch vorhanden, aber halt auch viele Phasen, wo sie alleine ist und eine Sturzgefahr nicht ausgeschlossen werden kann.", gibt Petra preis.
Außerdem erzählt sie: „Seitdem wir Paula haben, schaut man natürlich schon häufiger auf die App. Gerade Anfangs vermehrt, weil man geschaut hat, ob alles in Ordnung ist. Aber ich glaube, dass man da auch eine Routine bekommt. Oder auch jetzt, wenn man weiß, es ist eine Situation, dass die Gefahr für einen Sturz vielleicht aktuell größer ist, schaut man öfter rauf. Aber so vertraue ich schon darauf, dass ich benachrichtigt werde, wenn irgendwas abweichen würde.“

Freiheit
im Alltag
„Für mich ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass es jemand sieht, wenn etwas mit mir passieren würde und gleichzeitig bin ich aber auch froh, dass mein Hund den ganzen Tag bei mir ist. Mit dem kann ich reden und der versteht auch alles, auch wenn er mir nicht antwortet. Was ich mir insgesamt wünsche, ist, noch möglichst lange selbstständig zu bleiben. Vor allem das Autofahren bedeutet für mich Freiheit und die Möglichkeit, meinen Tag weitgehend so zu gestalten, wie ich es möchte", sagt Erika.